Dienstag, 28. Januar 2014

Perlenweben für Anfänger: Armband Niebastal

Neues Jahr, neue Technik: Perlenweben!

Flexible Webarmbänder fand ich schon immer super - sie wirken so gar nicht wie aus hartem Glas, sondern eher superweich und anschmiegsam, ähnlich wie ein Fadengewebe. Die Möglichkeiten, Muster einzuweben sind fantastisch, denn da die Perlen nicht versetzt angeordnet sind wie etwa bei Peyote, lassen sich beispielsweise problemlos schöne lange schmale gerade Linien längs UND quer "zeichnen". Damit könnte ich ganz andere Designs umsetzen. Die gewebte Grundlage nach Belieben dekorieren zu können find ich ebenfalls toll.

Die fantastischen Weltklasse-Arbeiten von Erin Simonetti bewundere ich schon lange - ohne auch nur die leiseste Motivation verspürt zu haben, es selbst auszuprobieren. Und das hatte vor allem einen Grund: Diese elende Fadenvernäherei!
Wenn die nicht (gewesen) wäre, hätte ich diese Technik vermutlich viel früher schon mal getestet.  Abhilfe schafft nun ein nigelnagelneuer "RicksBeadingLoom". Ha! Endlich sind nur noch 2 Fadenenden übrig, die vernäht werden müssen. Tolles Gerät! Kann ich nur empfehlen. Ich bin begeistert!
Was natürlich noch laaaange nicht heisst, dass ich mich mit Erin messen könnte und wollte;-) Aber ich arbeite dran, seht selbst:

Dies ist das erste Armband, gearbeitet auf meinem neuen Webrahmen in einer mir bisher unvertrauten Technik. Mit den gewählten Farben bin ich selbst nicht zufrieden, ich habe diese etwas unbedacht nach dem Motto: "1. Versuch = nicht so wichtig" ausgesucht und dann einfach losgelegt, äh ... gewebt. Ich hatte jedoch schlichtweg nicht damit gerechnet, dass mein stümperhaftes Beginnerstück gleich zu einem tragbaren Armband werden würde. Der Verschluss ist übrigens der Knaller! OK, der ist weniger mein Verdienst, sondern der von "Claspgarten" ;-)

Nun bin ich so "infiziert", dass ich das 2. Armband auch schon fast fertig habe!

Was sagt ihr, gelungen oder nicht?

Herzliche Perlengrüße, Silke






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